Wohnen im IKEA-Katalog

Auf der Suche nach Einrichtungsideen für meine neue Wohnung bin ich bei “Apartment Therapy” auf einen interessanten Artikel gestoßen. Dort war ein Leser nach einem Umzug derart überrascht von der Anzahl an IKEA-Einrichtungsgegenständen in der eigenen Wohnung das er Photos seiner neuen Bleibe in einen IKEA-Katalog verwandelte. Ich selbst würde den Anteil an IKEA-Objekten in meiner Wohnung zwar auf lediglich ca. 30% schätzen - den Prozentsatz will ich in der neuen Wohnung aber noch reduzieren.
You buy furniture. You tell yourself, this is the last sofa I will ever need in my life. Buy the sofa, then for a couple years you’re satisfied that no matter what goes wrong, at least you’ve got your sofa issue handled. Then the right set of dishes. Then the perfect bed. The drapes. The rug. Then you’re trapped in your lovely nest, and the things you used to own, now they own you.
And I wasn’t the only slave to my nesting instinct. The people I know who used to sit in the bathroom with pornography, now they sit in the bathroom with their IKEA furniture catalogue.
Zitat aus dem Film “Fight Club”
Der Grund warum wir alle IKEA-Möbel besitzen ist denkbar einfach: IKEA ist einer der weltweit erfolgreichsten Einzelhändler mit mehr als 220 Niederlassungen in 35 Ländern (44 in Deutschland) und hat sich durch umfangreiche und geschickte Werbung über die Jahre hinweg das globale gleichbleibende Image eines preiswerten Möbelanbieters aufgebaut.
Eine gekonnte Präsentation von Möbeln, Angeboten, Ramsch und Schnick-Schnack in den hauseigenen Katalogen lockt die Kunden millionenfach in die gleich gestylten Einrichtungshäuser. Das die Möbel dort alles andere als billig und hochwertig sind stört eigentlich niemanden.
Ich kann mich noch gut daran erinnern das IKEA in den 80ern, damals noch mit einem Elch als Maskottchen, wirklich billig war. Das Prinzip Möbel ansehen, mitnehmen und mit dem berühmten Imbus-Schlüssel daheim zusammenbasteln war zu diesem Zeitpunkt noch kaum kopiert worden. Mittlerweile bietet IKEA auch nichts anderes und günstigeres mehr an als andere Einrichtungshäuser - nur vermarkten sie es besser und haben (trotz BILLY) ein besseres Image als die Konkurrenz.
Ich werde diesmal bewusst darauf achten das meine Wohnung nicht aussieht wie ein IKEA-Katalog - individuell ist doch schöner…
Is Your Home an IKEA Catalog? bei http://www.apartmenttherapy.com
Getagged mit IKEA, Umzug + Kategorie Gedanken
2 Kommentare
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Ich finde die Möbel von IKEA gar nicht sooo schlecht. Wenn man bedenkt das man als junger Mensch oft den Wohnort oder die Lebensumstände wechselt dann ist es schon ok sich Möbel anzuschaffen die nicht so teuer dafür aber auch nicht so hochwertig sind…
finde ich auch - gerade wenn man sich die erste eigene Bude einrichtet, denkt man eher an das Budget als an die Qualität….Individualität hat halt ihren Preis!